Gaswerk Music Residencies

Seit 2023 engagiert sich die Gaswerksiedlung Berlin intensiv für die Förderung afrikanischer Künstler:innen und Positionen der Diaspora. Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem afrikanische Kultur sichtbar wird, sich entfalten kann und nachhaltig gestärkt wird.

Im Jahr 2025 wurde dieses Engagement mit dem Start eines fortlaufenden Musik-Residenzprogramms weiter ausgebaut – in Zusammenarbeit mit dem Nyege Nyege Festival sowie Künstler:innen aus dem Umfeld des Labels. Den Auftakt im April 2025 machten die Singeli-Vertreter Sisso und Maiko, gefolgt von Afrorack, einem Pionier afrikanischer modularer Synthese. Weitere Residenzen wurden mit HHY & The Kampala Unit sowie Arsenal Mikebe realisiert.

Im Zentrum des Programms stehen künstlerischer Austausch, neue Kollaborationen und die Entwicklung von Live-Performances. Die Residenzen münden in gemeinsame Produktionen mit lokalen Künstler:innen sowie in Präsentationen an verschiedenen Orten der Gaswerksiedlung – darunter die Konzertlocation BLOCK1, das Programm von Studio 1111 sowie das Gaswerk Music Days Festival im Juli. Darüber hinaus werden ausgewählte Arbeiten auch beim Nyege Nyege Festival im November präsentiert.

Über das Jahr hinweg wurde jede Residency durch öffentliche Showcases abgeschlossen: Die Zusammenarbeit von Sisso und Maiko mit den Gaswerk-Künstler:innen Thomash und Saeko Killy wurde am 24. April bei BLOCK1 präsentiert. Die Ergebnisse der zweiten Residency mit Afrorack, Halosaur und Nicholas Morrish folgten am 16. Mai, ebenfalls bei BLOCK1. Die dritte Runde mit HHY & The Kampala Unit, Dylan Hunter Chee Greene und Till Künkler wurde am 22. Mai im Studio 1111 gezeigt. Die abschließende Residency vereinte Arsenal Mikebe, UnoX, Hal Strewe (Cassette Head Sessions) sowie erneut Dylan Hunter Chee Greene – und fand ihren Höhepunkt in einer Präsentation im Rahmen des Festivals am 12. Juli, gemeinsam mit weiteren Gästen des Programms.